Christina Schmid
Konzeption und Gestaltung

Raumgreifend

Im Traum erwache ich in einem Schloss, in einem riesigen Bett, umgeben von Wänden aus Stein voller Stuck und raumgreifender Schnörkel. Draußen tobt das Meer. Wir sprechen über eine schwimmende Insel, die regelmäßig von einer großen Welle überrollt wird. So werden die pastellfarbenen Fassaden der schmalen Häuser immer enger zusammengeschoben. Bei einer Radtour sehe ich Pauls Freunde mit Kind. Ich frage, wie das so ist, die Mutter zuckt mit den Schultern, sie weiß es noch nicht. Sie zeigt mir ihr Haus, in dem noch Platz für uns ist. Es besteht nur aus Fluren und Treppen, die Waschbecken sind unpraktisch in Zwischengeschossen angebracht. Erst auf der dampfenden Straße bemerke ich meine im Schloss vergessenen Schuhe und starre auf ihre winzigen Füße in knallrotem Lack mit Plateau-Sohlen, die sich gut abheben vom heißen, schwarz glänzenden Teer.