Im Traum bringe ich meine Bilder in eine Ausstellung in alten Räumen, müde zeigt mir Aida meinen Platz. Überall wird aufgebaut, ich will nicht stören. Alte Regale sind frisch lackiert und neu beschriftet, nur der letzte Raum bleibt unberührt. Ich löse übersehenes Kreppband von den Griffen, öffne Schubladen, finde Werkzeug, Stifte, einen achteckigen Stab in dunkelgrün, er liegt schwer in meiner Hand – erinnert mich an meinen Opa Rudi, was mir erlaubt ihn zu behalten. Marcela sagt, die Kinder der Siedlung spielen gerne in den verlassenen Häusern, finden Papier und Dinge für Collagen, sie verstecken sich in Schränken und kommen verkleidet wieder heraus.